Muster Businessplan Botendienst


 

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Inhaltsverzeichnis

1. Beschreibung des Existenzgründungsvorhabens

2. Fachliche Qualifikation

3. SWOT Analyse

4. Markt- und Wettbewerbssituation

5. Zielgruppenanalyse

6. Unternehmensplanung

7. Rechtsform des Unternehmens

8. Organisation

9. Büroorganisation

10. Fazit

11. Lebenslauf und Zeugnisse

12. Anhang

1. Beschreibung des Existenzgründungsvorhabens Botendienst

Die Altersstruktur in der Bevölkerung verschiebt sich immer mehr zu älteren Menschen.
Gleichzeitig nimmt die berufliche Auslastung der arbeitenden Bevölkerung immer weiter zu.
Konnte man sich früher während der Arbeitszeit z. Bsp. eine Stunde unbezahlte Freizeit
nehmen um wichtige Botengänge oder Besorgungen zu erledigen, so ist dies heute nicht mehr möglich.

Das heißt also, ein immer größer werdender Teil der Bevölkerung wird in den nächsten Jahren auf
fremde Hilfe (Dienstleistungen) angewiesen sein.

Im Wirtschaftsleben, vom kleinen Einzelhändler bis zum Großhandel, wird zudem der Service und
die Kundennähe weiter ausgebaut.

Alle diese Bereiche sind auf Dienstleister aus dem Bereich Logistik angewiesen.

Der Bereich an Logistikanbietern für größere Unternehmen und den Versandhandel ist bereits
gut abgedeckt.

Für kleine Einzelhändler, ältere Menschen oder berufstätige Privatpersonen besteht aber eine
große Versorgungslücke. Gleichzeitig haben kleinere Unternehmen aus der Logistikbranche oft
Auftragsspitzen die sie kaum bewältigen können. So sind z. Bsp. sehr viele kleine Transportunternehmen
für DHL tätig und können bei Ausfall nur eines Mitarbeiters ihren vertraglichen Verpflichtungen
kaum noch nachkommen. Allerdings würde ich in dem Bereich nur kleineres Frachtgut annehmen, da ich
dadurch mit meinem eigenen PKW fahren kann und am Anfang noch keinen Kombi oder Transporter kaufen muss.

Details über meine ausgiebigen Recherchen in diesem Bereich finden sich im Anhang „Branchenbrief
der Volks- und Raiffeisenbanken für Kurier- und Botendienste“, „HGB Vierter Abschnitt. Frachtgeschäft“.

2. Fachliche Qualifikation

Aufgrund meines bisherigen beruflichen Werdeganges habe ich sowohl im Einzelhandel als auch in der
Dienstleistungsbranche (Versicherungsaußendienst), sowie in der Gastronomie Erfahrung sammeln können.
Alle diese Tätigkeiten haben sehr viel mit Serviceorientierung zu tun. Die Erfahrungen während der
Außendiensttätigkeit kommen mir für mein Vorhaben ebenfalls zu gute. So bin ich es z. Bsp. gewohnt
Fahrstrecken sinnvoll zu planen.

Tragen Sie hier z. Bsp. Ihre SWOT-Analyse ein

Beispiel SWOT Analyse, Businessplan Botendienst


4. Markt- und Wettbewerbssituation Botendienste

In Dortmund gibt es 14 größere Kurierdienste, sowie 26 kleinere Mitbewerber (Recherche aus
Branchenbuch „gelbe Seiten“).

Zu den größeren Unternehmen stehe ich nicht in Konkurrenz, dies sind vielmehr meine
potentiellen Auftraggeber.

Bei den kleineren handelt es sich zum Teil um Fahrradkuriere die ein völlig anderes Marktsegment
abdecken als ich und somit auch keine direkten Mitbewerber sind.

Als direkte Mitbewerber finden sich allerdings kleinere Taxiunternehmen die neben der
Personenbeförderung auch Kurierfahrten anbieten.

5. Zielgruppenanalyse

Neben den größeren Kurierdiensten sehe ich meine zukünftigen Kunden im Bereich älterer Menschen
ebenso wie im Bereich der Berufstätigen.

Als Marketingkonzept plane ich mit einem Anschreiben und persönlicher Vorstellung an die größeren
Kurierdienste zu treten.

Ältere Menschen möchte ich über Wurfsendungen (Flyer) in Briefkästen erreichen.

Berufstätige möchte ich ebenfalls über Flyer erreichen, wobei die Werbung allerdings direkt in
einzelnen Büros persönlich übergeben werden soll.

Kleinere Einzelhandelsbetriebe z. Bsp. Weinfachhandel Hilgering oder auch Feinkostgeschäfte werde
ich selektiv angehen.

6. Unternehmensplanung

Vorbemerkungen:

Mit der Übernahme von Kurierfahrten für größere Kurierdienste lässt sich dauerhaft ein Stundensatz
von ca. 15 – 20 Euro erzielen.

Bei Kurierfahrten für Privatpersonen kann ca. 5 Euro je Beauftragung angesetzt werden. Bei guter
Einsatzplanung sind 4 bis zu 6 Fahrten je Stunde realistisch (Schätzung anhand der Einsatzplanung
von Pizzaboten). Somit ist ein Stundesatz von 20 – 30 Euro als realistisch anzusehen.

Da ich anfangs darauf angewiesen bin auch geringer bezahlte Aufträge anzunehmen lege ich folgende
Berechnungen zugrunde:

Im ersten Jahr

Ca. 2/3 der Tätigkeit für größere Kurierdienste (angenommen wird der Mittelwert von 17,50/Std. Euro).

1/3 der Tätigkeit für Privatpersonen (Mittelwert 25/Std. Euro).

260 Tage – 30 Tage Sicherheitsabschlag für Urlaub und Krankheit = 230 Arbeitstage p. a.

230 AT * 8 AStd. = 1840 Arbeitsstunden im Jahr

2/3 von 1840 = 1226 Arbeitsstunden

1840 – 1226 = 614 AStd. Im Jahr

1226 * 17,50 € = 21455 € im Jahr durch Fahrten für Kurierdienste

614 * 25,00 € = 15350 € im Jahr durch Fahrten für Privatpersonen

21455 + 15350 = 36.805,00 € Bruttojahreseinnahme im ersten Jahr.

Im zweiten und dritten Jahr plane ich eine Umsatzsteigerung von jeweils 20%.

Einnahmesituation 2. Jahr = 44.166,00 €

Einnahmesituation 3. Jahr = 52.999,20 €

Diese Werte sehe ich als realistisch an.

An Betriebsmitteln benötige ich einen PKW. Dieser ist bereits vorhanden: Ford Escort

Nutzen Sie für Ihre Berechnungen auch die Excel Tabelle. Die enthält nur Formeln und keine Makros. Sie kann mit Excel ab Version XP / 2000 und mit allen Open Office Versionen bearbeitet werden.

Tabelle Existenzgründung

Umsatzplanung, Businessplan Botendienst

Umsatzplanung, Businessplan Botendienst

Rentabilitätsplan, Businessplan Botendienst

7. Rechtsform des Unternehmens

Der Betrieb soll in Form einer Einzelunternehmung geführt werden. Innerhalb der nächsten 5 Jahre
würde ich bei entsprechenden Umsatzzahlen und einer sicheren Auftragslage in eine GmbH umwandeln,
da hierbei das Haftungsrisiko niedriger ist.

8. Organisation

Zunächst werde ich als Einzelunternehmer ohne Aushilfen beginnen. Sollte sich die Auftragslage nach Markteinführung entsprechend positiv entwickeln so werde ich Aushilfskräfte auf 400 Euro Basis einstellen. Allerdings gehe ich
zunächst davon aus, dass ich auch in Zukunft alleine tätig sein werde, da sich die zukünftige wirtschaftliche
Situation im Bereich Logistik momentan nicht eindeutig abschätzen lässt.

9. Büroorganisation

Zu Beginn meiner Tätigkeit muss ich mich ganz auf mein Kerngeschäft konzentrieren. Aus diesem Grunde werde ich die Büroorganisation (Schriftwechsel und vorbereitende Buchführung) zunächst auf einen Büroservice auslagern. In
Abhängigkeit von der Geschäftsentwicklung kann dieser Bereich später ausgelagert bleiben oder durch eine
400 Euro Kraft abgedeckt werden.

10. Fazit

Als Kleinunternehmer bin ich sehr flexibel, die Logistikbranche allgemein befindet sich immer noch im Wachstum
und ich decke auch Marktnischen ab. Somit sehe ich für meine Gründungsidee gute langfristige Erfolgsaussichten.




* Meine Tätigkeit im Bereich der Buchhaltung beschränkt sich ausschließlich auf Tätigkeiten nach § 6 Nr. 1 StBerG bzw. § 2 Nr. 3 Satz 1 RDG (Datenanalysen und sachkundige Stellungnahmen), z. Bsp. zu Beantragung von KfW Fördermitteln oder Krediten der Hausbank. Sowie Tätigkeiten nach § 6 Nr. 4 StBerG (das Buchen laufender Geschäftsvorfälle sowie das Erstellen laufender Lohnabrechnungen).