Gutachter, Sachverständiger für Finanzwesen & Kapitalanlagen, sachkundige Stellungnahmen


 

Kontakt: 0152 21 31 46 74

2003 wurde mir seitens des BVFS aufgrund nachgewiesener Sachkunde die Urkunde zum Sachverständigen für Finanzwesen und Kapitalanlagen überreicht.

Als freier Sachverständiger bin ich nicht öffentlich bestellt und vereidigt und erstelle auch keine Gerichtsgutachten.

Die Tätigkeit eines Sachverständigen besteht darin, aufgrund seiner Sach- und Fachkunde zu tatsächlichen Sachverhalten Stellung zu nehmen und fachlichen Rat zu erteilen. Das heißt: Feststellung von Tatsachen, Schlussfolgerungen aus Tatsachen und Darstellung von Erfahrungssätzen.

Meine Tätigkeit führe ich im Rahmen der § 6 Nr. 1 StBerG sowie § 2 Nr. 3 Satz 1 RDG aus.

Meine hauptsächlichen Tätigkeiten:

Gutachtliche Stellungnahmen, betriebswirtschaftliche Auswertungen für Unternehmer:
- zur Beantragung öffentlicher Fördermittel
- zur Beantragung von Krediten und Umschuldungen bei der Hausbank
- zur Vorlage bei Versicherungen, etc.

Einfaches Excel Tool zur Bilanzanalyse

GuV Anlayse (für nicht bilanzierungspflichtige Unternehmen)

Ex ante (vorbeugende) sachkundige Stellungnahmen für Kapitalanleger:
Kapitalanlegern fällt es oft schwer die stark verklausulierten Prospekte über Kapitalanlagen zu verstehen. Als Sachverständiger durchleuchte ich für Sie den Verkaufsprospekt und "übersetze" ihn in allgemein verständlicher Sprache. Ferner recherchiere über den ausgebenden Finanzdienstleister. Anschließend erhalten sie eine neutrale Stellungnahme zu den tatsächlichen Chancen und Risiken der Kapitalanlage.

Ihr Vorteil:
- Ich führe keine Anlageberatung durch.
- Ich muss somit nicht von der Provision eines Vertragsabschlusses leben.
- Ich arbeite persönlich und bin nur Ihnen gegenüber verpflichtet,
- unabhängig,
- unparteiisch,
- nicht weisungsgebunden,
- und arbeite gewissenhaft.

Hierdurch haben Sie eine neutrale Entscheidungshilfe und erhalten durch die qualifizierte Stellungnahme Klarheit über die entsprechende Kapitalanlage.

Begleitung zu Bankgesprächen und zu Verhandlungen mit der Hausbank

Sowohl als Existenzgründer aber auch als gestandener Unternehmer; vor einem Gespräch mit dem Firmenkundenbetreuer der Hausbank hat man fast immer ein mulmiges Gefühl in der Magengegend.

Egal ob es um Kreditverhandlungen für ein Existenzgründungsdarlehen, ein Darlehen zur Betriebserweiterung bzw. Überbrückung von Liquiditätsengpässen geht, oder die Wahl der richtigen Anlagestrategie, wie z. Bsp. der Erwerb von Wertpapieren, die dem Unternehmen langfristig als Eigenkapital zur Verfügung stehen sollen.

Man fragt sich:

- Handelt der Berater neutral und in meinem Interesse, oder nur im Interesse der Bank?
- Kennt er sich in meiner Branche aus und hat auch Ahnung von den Besonderheiten meiner Branche?

Oft genug ist man als Unternehmer durch bankspezifische Fachausdrücke überfordert.

In dieser Situation wäre es gut einen Berater an seiner Seite zu haben, der mindestens über das gleiche Fachwissen verfügt wie der Bankberater. Der nicht von der Bank, sondern vom Unternehmer selbst bezahlt wird. Hierdurch treten keine Interessenkonflikte wie bei dem Bankangestellten auf.

Als neutraler Berater begleite und unterstütze ich Sie bei Ihren Verhandlungen mit Ihrer Hausbank.

Dabei wird zunächst in einem ausführlichen Vorgespräch Ihr Grund für das Gespräch mit dem Bankberater erörtert.

Anschließend werden vorab die verschiedenen Möglichkeiten die sich Ihnen bieten neutral aufgezeigt.

Anschließend erarbeite ich mit Ihnen eine Strategie wie im Gespräch mit dem Bankberater vorgegangen werden kann.

Hierdurch bietet sich Ihnen die Möglichkeit dem Bankberater auf Augenhöhe zu begegnen.

 

Rechtliche Hinweise:

* Meine Tätigkeit im Bereich der Buchhaltung beschränkt sich ausschließlich auf Tätigkeiten nach § 6 Nr. 1 StBerG bzw. § 2 Nr. 3 Satz 1 RDG (Datenanalysen und sachkundige Stellungnahmen)
Z. B. zur Beantragung von KfW Fördermitteln oder Krediten der Hausbank.
Sowie Tätigkeiten nach § 6 Nr. 4 StBerG (das Buchen laufender Geschäftsvorfälle sowie das Erstellen laufender Lohnabrechnungen).

Ich führe keine erlaubnispflichtigen Kapitalanlageberatungen durch. Meine Tätigkeit beschränkt sich ausschließlich auf neutrale, sachkundige Stellungnahmen.

 

Datenschutz und Aufbewahrungspflichten des Sachverständigen:

§ 14 Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten

(1) Der Sachverständige hat über jede von ihm angeforderte Leistung Aufzeichnungen zu machen. Aus diesen müssen ersichtlich sein:

a) der Name des Auftraggebers,

b) der Tag, an dem der Auftrag erteilt worden ist,

c) der Gegenstand des Auftrags und

d) der Tag, an dem die Leistung erbracht, oder die Gründe, aus denen sie nicht erbracht worden ist.

(2) Der Sachverständige ist verpflichtet,

a) die Aufzeichnungen nach Absatz 1,

b) ein vollständiges Exemplar des Gutachtens oder eines entsprechenden Ergebnisnachweises einer sonstigen Leistung nach § 2 Abs. 2 und

c) die sonstigen schriftlichen Unterlagen, die sich auf seine Tätigkeit als Sachverständiger beziehen,

mindestens 10 Jahre lang aufzubewahren.

Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die Aufzeichnungen zu machen oder die Unterlagen entstanden sind.

(3) Werden die Dokumente gemäß Abs. 2 auf Datenträgern gespeichert, muss der Sachverständige sicherstellen, dass die Daten während der Dauer der Aufbewahrungsfrist verfügbar sind und jederzeit innerhalb angemessener Frist lesbar gemacht werden können. Er muss weiterhin sicherstellen, dass die Daten sämtlicher Unterlagen nach Abs. 2 nicht nachträglich geändert werden können.

Richtlinie:

14.1 Aufzeichnungspflichten

14.1.1 Die Regelung bezieht sich auf alle Sachverständigenleistungen, wie sie sich aus § 2 Abs. 2 MSVO (Mustersachverständigenordnung) ergeben.

14.1.2 Die Aufzeichnungen dienen der Kontrolle über die Einhaltung der Pflichten des Sachverständigen. Deshalb müssen sie vollständig, übersichtlich und chronologisch geordnet sein. Eine bestimmte technische Form (z.B. Tagebuch) ist nicht vorgesehen. Neben der herkömmlichen Schriftform ist es beispielsweise zulässig, die erforderlichen Aufzeichnungen und Daten in elektronischer Form (z.B. auf Festplatte, CD-ROM oder Diskette) vorzuhalten. Sollte diese Aufbewahrungsform gewählt werden, hat der Sachverständige sicherzustellen, dass die gespeicherten aufzuzeichnenden und aufzubewahrenden Daten ohne einen unverhältnismäßigen Aufwand zur Einsicht durch Berechtigte (vgl. § 20 MSVO) in allgemein lesbarer Form zur Verfügung stehen.

14.1.3 Der Sachverständige hat seine Leistung oder den begutachteten Gegenstand in den Aufzeichnungen so zu beschreiben, dass eine spätere Identifizierung zweifelsfrei ohne weitere Ermittlungen und Einsichtnahme in die Akten möglich ist.

14.1.4 Bei mündlich erbrachten Leistungen sind Auftraggeber, Gegenstand der Leistung, Datum und Ergebnis der Leistungserbringung schriftlich (s.o.) festzuhalten. Bei mündlich erstatteten Gerichtsgutachten genügt eine Aufzeichnung über den Tag der Vernehmung, das Gericht, die Prozessparteien und das Aktenzeichen des Verfahrens, weil das Ergebnis des Gutachtens durch Protokollierung aktenkundig wird.

14.1.5 Erstattet der Sachverständige das Gutachten nicht, so muss er die Gründe dafür dokumentieren (z.B. Ablehnung wegen der Besorgnis der Befangenheit oder Abbruch wegen Abschluss eines Vergleichs).

14.2 Aufbewahrungspflichten

Der Sachverständige muss von sich aus prüfen, ob zum besseren Verständnis der Art und des Umfangs seiner Tätigkeit als Sachverständiger sowie zum Nachweis über Einzelheiten von ihm getroffener Feststellungen (beispielsweise zum Zwecke der Abwehr von Haftungsansprüchen) weitere Unterlagen aufzubewahren sind.

14.3 Elektronische Datenspeicherung

14.3.1 Sollte der Sachverständige die elektronische Aufbewahrungsform wählen, so muss er sicherstellen, dass die gespeicherten Daten ohne einen unverhältnismäßigen Aufwand zur Einsicht durch Berechtigte (vgl. § 20 MSVO) in allgemein lesbarer Form zur Verfügung stehen.

14.3.2 Der Sachverständige muss nachträgliche Änderungen der Aufzeichnungen kenntlich machen. Dies gilt insbesondere auch für Aufzeichnungen in elektronischer Form.